Dienstag, 25. Februar 2020
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eiko_icon ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude in Vollbrand

Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Zum Rockenmoor, Achterstadt (Gemeinde Stadland)
Datum 23.11.2019
Alarmierungszeit 04:04 Uhr
Einsatzende 09:04 Uhr
Einsatzdauer 5 Std. 0 Min.
Alarmierungsart DME + Sirene
Einsatzführer Gruppenführer; Zugführer
Einsatzleiter Ortsbrandmeister
Mannschaftsstärke 24
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Schweiburg
Rettungsdienst
Polizei
Freiwillige Feuerwehr Schwei
    Freiwillige Feuerwehr Reitland
      Freiwillige Feuerwehr Brake
      Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen
        Fahrzeugaufgebot   Löschgruppenfahrzeug 10/6  Tanklöschfahrzeug 16/24-Tr  Einsatzleitwagen  Lichtmastanhänger  Rettungstransportwagen  Rettungshubschrauber  Notarzteinsatzfahrzeug  Polizei  Drehleiter mit Rettungskorb 23/12

        Einsatzbericht

        In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden die Feuerwehren Schwei, Reitland, Rodenkirchen, Frieschenmoor, Schweiburg, die Funkgruppe der Gemeinde Stadland sowie die Drehleiter aus Brake zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Großbrand mit Menschenrettung in die Gemeinde Stadland nach Achterstadt alarmiert. Gegen 4 Uhr löste die Großleitstelle Oldenburger Land den Alarm mit dem Stichwort "Wohnungsbrand Y Achterstadt" aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in voller Ausdehnung und vor dem Gebäude konnten 6 Bewohner angetroffen werden, 2 wurden innerhalb des Gebäudes vermisst. Auf Grund der Intensität des schon fortgeschrittenen Brandes konnte in dem Gebäude kein Innenangriff, bzw. Menschenrettung mehr vorgenommen werden, somit beschränkte sich der Einsatz der Feuerwehren auf den Schutz des kleinen Wäldchens und der zahlreichen kleinen Nebengebäude (Holzhütten, Carport, etc.). Nachdem die Wasserversorgung in dem abgelegenen Gebiet von ca. 4-5 km Länge aufgebaut worden war, wurden die Kräfte der Feuerwehr Schweiburg an der einen Giebelseite zum Schutz des dortigen Heizöltanks eingesetzt und gleichzeitig wurde der Außenangriff auch von dieser Giebelseite durchgeführt. Hierbei waren u. a. 10 Kameraden unter Atemschutz im Einsatz. Eine weitere Aufgabe für unsere Kameraden bestand darin die Drehleiter der Feuerwehr Brake mit Wasser zu versorgen, dazu wurde unser Tanklöschfahrzeug an der Grundstückszufahrt positioniert und die Drehleiter von dort versorgt. Aufgrund der o. a. kleinen Nebengebäude und der um 4 Uhr vorherrschenden Dunkelheit war es in der Anfangsphase, bis zum Aufbau einer ausreichenden Beleuchtung, eine unübersichtliche und nicht ganz ungefährliche Einsatzstelle.

        Unsere Kameraden konnten dann gegen 9 Uhr von der Einsatzstelle abrücken und im Gerätehaus ihre Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

        Der gesamte Einsatz dauerte für die Wehren der Gemeinde Stadland noch einige Stunden, wir verzichten in diesem Bericht auf Links zu den Medienberichten, da regional, als auch überregional bereits hinreichend über diesen Einsatz berichtet wurde.

        u.a. eingesetzte Ausrüstung
        • Wärmebildkamera
        • Stromerzeuger
        • Tragkraftspritze (PFPN)
        • Funkgerät(e)
        • Atemschutz
        • Schlauch
        • Lampe
         
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